Sie brauchen eine Homepage für Ihren Betrieb, Ihren Verein oder Ihre Selbständigkeit, haben aber keine Zeit oder keine Lust, sie selbst zu bauen? Dann stellen Sie sich genau diese Frage: „Wer kann mir eine Homepage erstellen?“ – oder: „Von wem lasse ich meine Website am besten erstellen?“

Die kurze Antwort: Infrage kommen Bekannte, Studierende, selbständige Webdesignerinnen und Webdesigner, Agenturen – oder Sie selbst mit einem Baukasten. Entscheidend ist dabei weniger der Preis als drei Fragen: Wer kümmert sich nach dem Start um die Website? Wem gehören Domain und Zugänge? Und versteht Ihr Gegenüber, wozu Ihre Website da ist?

In diesem Artikel gehe ich die Möglichkeiten mit ihren Vor- und Nachteilen durch, erkläre, wovon Kosten und Dauer abhängen, und gebe Ihnen die Fragen für das Erstgespräch in die Hand – am Ende auch als Checkliste zum Ausdrucken.

Hier erfahren Sie mehr zu folgenden Themen:

Wer kann tatsächlich eine Homepage erstellen?

Wer kann mir eine Homepage erstellen?

Technisch gesehen fast jeder, der sich ernsthaft einarbeitet. Eine Homepage (oder besser: Website) zu erstellen ist heute keine Geheimwissenschaft mehr – das können Sie übrigens auch selbst, wenn Sie wollen.

Die eigentliche Frage ist deshalb eine andere: Wem können Sie dieses Projekt anvertrauen? Eine Website ist mit dem Start nicht fertig. Sie braucht Updates, Sicherungen, neue Inhalte und hin und wieder eine Reparatur – über Jahre. Wer Ihre Website baut, entscheidet also auch mit, wie viel Arbeit und Geld sie Sie danach kostet.

Dazu kommt: Jeder, der Websites erstellt, hat sein Lieblingswerkzeug. Sie werden eine bestimmte Person kaum dazu bringen, mit einem System zu arbeiten, das sie nicht kennt. Das bedeutet zweierlei:

  • Entscheiden Sie sich für eine Person, dann entscheiden Sie sich meist auch für deren Werkzeug.
  • Sprechen Sie mit mehr als einem Anbieter. Dann lernen Sie verschiedene Werkzeuge kennen und merken schnell, wer Ihre Fragen konkret beantwortet und wer ausweicht.

Kann ich meine Homepage selbst mit einem Baukasten erstellen?

Ja. Baukästen wie Wix oder Jimdo sind für Einsteiger gemacht, und Wix erstellt inzwischen auf Wunsch per KI einen ersten Entwurf. Auch fast jeder Hosting-Anbieter hat einen eigenen Baukasten im Programm.

Vorteile eines Baukastens

  • Schneller Start ohne technische Vorkenntnisse
  • Updates, Sicherheit und Hosting übernimmt der Anbieter
  • Überschaubare monatliche Kosten

Nachteile eines Baukastens

  • Sie sind an den Anbieter gebunden: Ein Umzug in ein anderes System ist nicht vorgesehen, Sie fangen dann praktisch von vorn an
  • Funktionen, die Ihnen fehlen, gibt es oft nur im teureren Tarif – oder gar nicht
  • Ihre eigene Zeit: Texte, Bilder und Entscheidungen bleiben Ihre Arbeit, auch mit KI-Entwurf

Wie viel Zeit das selbst Erstellen tatsächlich braucht, habe ich in meinem Artikel Wie lange dauert es, eine Website zu erstellen? durchgerechnet. Und worauf Sie vor dem Start achten sollten, steht in 5 kritische erste Schritte beim Website-Erstellen.

Kann mein Nachbar oder Bekannter mir eine Homepage bzw. Website erstellen?

Wenn sich jemand aus Ihrem Bekanntenkreis mit Websites beschäftigt, bleibt eine Frage: Ist das ein Hobby oder ein Beruf? Profi ist, wer mit Websites sein Geld verdient – und deshalb auch in drei Jahren noch erreichbar sein will.

Vorteile von Nachbarn oder Bekannten beim Website-Erstellen-Lassen

  • Sie kennen die Person und wissen, ob Sie gut miteinander auskommen
  • Meist kommt sie Ihnen preislich entgegen
  • In der Regel ist sie ehrlich zu Ihnen

Nachteile von Nachbarn oder Bekannten beim Website-Erstellen-Lassen

  • Die Priorität Ihres Projekts ist unklar; bei „Nachbarschaftshilfe“ wird es oft nur bearbeitet, wenn gerade Zeit ist
  • Wer kümmert sich um Updates und Probleme, wenn die Person umzieht, den Job wechselt oder schlicht keine Lust mehr hat?
  • Ein Streit über die Website belastet auch die Beziehung

Kann ein(e) Studierende(r) mir eine Homepage bzw. Website erstellen?

Manche Studierende erstellen Websites als Nebenverdienst. Je nach Hintergrund kann das eine gute Möglichkeit sein, für vergleichsweise wenig Geld zu einer Website zu kommen.

Vorteile von Studierenden beim Website-Erstellen-Lassen

  • Meist hoch motiviert und mit aktuellen Werkzeugen vertraut
  • Vergleichsweise günstig

Nachteile von Studierenden beim Website-Erstellen-Lassen

  • Wenig Zeit in Prüfungsphasen, und nach dem Studium oft weg
  • Wenig Erfahrung mit dem, was nach dem Start kommt: Wartung, Sicherheit, Rechtstexte
  • Betrachten eine Website eher selten vom Standpunkt Ihres Geschäfts aus

Kann ein IT-Techniker oder Grafikdesigner mir eine Homepage erstellen?

Beides sind Profis – aber für etwas anderes. IT-Techniker kümmern sich in der Regel um Geräte, Netzwerke und Server, Grafikdesigner um Gestaltung, oft für Print. Beide können eine gute Website bauen, wenn sie sich auf Websites spezialisiert haben. Das finden Sie im Erstgespräch heraus.

Vorteile von IT-Technikern und Grafikdesignern

  • IT-Techniker: methodisch, achten auf eine saubere technische Grundlage
  • Grafikdesigner: ein gutes Gefühl für Farben, Schrift, Bilder und Ihren Auftritt als Ganzes

Nachteile von IT-Technikern und Grafikdesignern

  • Websites sind nicht unbedingt ihr Hauptgeschäft
  • IT-Techniker bauen gern selbst, wo es fertige Lösungen gäbe – das wird teurer und schwerer zu übergeben
  • Grafikdesigner stellen manchmal die Gestaltung über die Bedienbarkeit, gerade auf dem Smartphone

Kann ein Selbständiger mir eine Homepage bzw. Website erstellen?

Ja, das können wir (ich bin selbst einer). Selbständige Webdesignerinnen und Webdesigner sind für kleine Betriebe und Vereine oft die passende Wahl: erfahren, persönlich erreichbar und meist günstiger als eine Agentur. Gerade hier lohnt es sich, mit zwei oder drei Anbietern zu sprechen.

Vorteile von Selbständigen beim Website-Erstellen-Lassen

  • Eine feste Ansprechperson vom Erstgespräch bis zur Betreuung
  • Gehen eher auf Ihre Situation ein, statt ein Paket zu verkaufen
  • Auf wenige Werkzeuge spezialisiert und dadurch effizient
  • Kennen Hosting-Anbieter und Website-Systeme mit ihren Vor- und Nachteilen

Nachteile von Selbständigen beim Website-Erstellen-Lassen

  • Begrenzte Kapazität: Fragen Sie nach Vertretung bei Urlaub oder Krankheit
  • Arbeiten mit ihren bevorzugten Werkzeugen und nicht mit Alternativen

Kann eine Agentur mir eine Homepage bzw. Website erstellen?

Ja. Eine Agentur lohnt sich vor allem, wenn die Website Teil eines größeren Auftritts ist – Werbekampagnen, Print, Fotografie, mehrere Sprachen – oder wenn sie in kurzer Zeit sehr umfangreich werden soll.

Ein Hinweis aus der Praxis: Lassen Sie sich kein agentureigenes Content-Management-System verkaufen. Damit sind Sie bei jedem Update und jeder Änderung von der Agentur und ihren Preisen abhängig. Was am Anfang günstig wirkt, ist es auf lange Sicht oft nicht.

Vorteile von Agenturen beim Website-Erstellen-Lassen

  • Spezialistinnen und Spezialisten für Gestaltung, Technik, Texte und Werbung unter einem Dach
  • Kapazität für umfangreiche Projekte in kurzer Zeit
  • Meist ein großes Portfolio, an dem Sie die bisherige Arbeit einschätzen können

Nachteile von Agenturen beim Website-Erstellen-Lassen

  • Vergleichsweise teuer, besonders bei individuell programmierten Lösungen
  • Wechselnde Ansprechpersonen, teils lange Lieferzeiten
  • Arbeiten mit ihren bevorzugten Werkzeugen und nicht mit Alternativen

Wer kann mir eine Website erstellen? Mein Fazit

Für eine Visitenkarte im Netz, die Sie selbst pflegen wollen, reicht oft ein Baukasten. Für eine Firmen- oder Vereinswebsite, die Anfragen bringen und jahrelang zuverlässig laufen soll, ist ein Profi die sicherere Wahl – für die meisten kleinen Betriebe eine Selbständige oder ein Selbständiger, für große Auftritte mit Kampagnen eine Agentur. Bekannte und Studierende können gut funktionieren, wenn die Frage geklärt ist, wer sich danach um die Website kümmert.

Egal, für wen Sie sich entscheiden: Führen Sie vorher ein kostenloses, unverbindliches Erstgespräch – am besten mit mehr als einem Anbieter. Danach können Sie konkrete Angebote vergleichen und wissen selbst schon viel genauer, was Ihre Website können muss.

Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?

Seriös beantworten kann das niemand ohne Ihr Projekt zu kennen. Was den Preis bestimmt, lässt sich aber benennen. Bei den einmaligen Kosten:

  • Umfang und Funktionen: Wie viele Seiten, und braucht es ein Kontaktformular, eine Terminbuchung, einen Shop, mehrere Sprachen?
  • Texte: Liefern Sie die Texte selbst, oder schreibt der Anbieter sie? Texte sind oft der größte Einzelposten.
  • Bilder: eigene Fotos, gekaufte Bilder oder ein Fotoshooting?
  • Rechtstexte: Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Hinweis – wer erstellt sie, und wer hält sie aktuell?
  • Sonderwünsche: Alles, was eigens programmiert werden muss, wird schnell teuer. In WordPress ist ein passendes Plugin fast immer günstiger als Eigenentwicklung.

Dazu kommen die laufenden Kosten, und die werden gern vergessen:

  • die Domain (jährlich),
  • das Hosting (monatlich oder jährlich – meine Hosting-Empfehlung sagt, worauf es ankommt),
  • gegebenenfalls Lizenzen für Theme und Plugins (meist jährlich),
  • und die Wartung: Updates mit einer Sicherung davor, Sicherungen außer Haus, Überwachung. Die erledigen Sie selbst – das kostet Zeit – oder Sie geben sie ab, das kostet Geld. Was dazugehört, steht in meinem Artikel WordPress-Website richtig pflegen: Was wirklich zu tun ist – mit Checkliste

Mein Rat: Lassen Sie sich die Erstellung als Festpreis anbieten und die laufenden Kosten schriftlich als Betrag pro Jahr aufstellen. Ein Angebot, das nur „Website mit 5 Seiten ab …“ nennt, sagt Ihnen nicht, ob diese Website Ihren Zweck erfüllt. Und warum eine Gratis-Website meist nicht die günstigste ist, habe ich in Gratis-Website: 10 ernste Risiken, die Sie vorher kennen sollten beschrieben.

Wie lange dauert es, eine Website erstellen zu lassen?

Von wenigen Tagen bis zu einigen Monaten ist alles realistisch. Die eigentliche Arbeit ist selten der Engpass. Die Dauer hängt vor allem davon ab, wie schnell Texte und Bilder vorliegen, wie viele Abstimmungsrunden es gibt und wer bei Ihnen entscheidet. Wenn Sie zu einem bestimmten Termin online sein müssen, nennen Sie diesen Termin gleich im ersten Gespräch. Mehr dazu: Wie lange dauert es, eine Website zu erstellen?

Das Erstgespräch: Woran Sie einen guten Anbieter erkennen

Ein gutes Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich, und es ist für beide Seiten wertvoll. Achten Sie auf drei Dinge:

  • Die Gegenfrage. Auf „Können Sie mir eine Website erstellen?“ sollte sofort kommen: „Wozu soll sie da sein?“ Wer stattdessen gleich ein Paket anbietet, weil Sie „ein Verein“ oder „ein Handwerksbetrieb“ sind, denkt in Produkten, nicht in Ihrem Zweck.
  • Konkrete Antworten. Auf Fragen nach Wartung, Sicherheit oder Eigentum an der Domain sollte eine Antwort kommen, die klingt, als wäre sie schon oft gegeben worden. „Kommt drauf an …“ ohne Fortsetzung ist ein Alarmsignal.
  • Vertrauen. Haben Sie am Ende das Gefühl, dass Ihr Projekt dort in guten Händen ist? Dann ist das ein gutes Zeichen.

Damit Sie sehen, wie konkret solche Antworten ausfallen können, ein Beispiel – meines: Ich baue Websites mit WordPress und dem Theme Divi. Am Anfang steht ein kostenloses Erstgespräch, danach bekommen Sie ein Angebot zum Festpreis. Domain, Hosting, E-Mail und alle Zugänge laufen auf Ihren Namen; ich verkaufe weder Hosting noch E-Mail weiter, damit Sie nie von mir abhängig sind. Zum Start bekommen Sie ein Übergabedokument mit Ihren Zugängen und dem, was Sie tun müssen, wenn Sie die Website selbst pflegen. Die laufende Betreuung können Sie mir übergeben, müssen es aber nicht. Genau solche Antworten sollten Sie von jedem Anbieter bekommen.

Checkliste: Diese Fragen klären Sie im Erstgespräch

Die folgenden Fragen finden Sie am Ende des Artikels auch als PDF zum Ausdrucken, mit Platz für Ihre Notizen.

Zu welchem Zweck soll Ihre Website erstellt werden?

Ihr Gegenüber sollte verstehen, was Ihre Website konkret leisten soll – und Ihnen dabei helfen, das herauszufinden, wenn Sie es selbst noch nicht genau wissen. Einige typische Zwecke:

  • Eine Visitenkarte im Netz: wer Sie sind, was Sie anbieten, wie man Sie erreicht
  • Anfragen oder Buchungen für Ihre Dienstleistungen
  • Ein Online-Shop für Ihre Produkte
  • Informationen für Mitglieder, Eltern oder Kundschaft, damit weniger Fragen per Telefon und E-Mail kommen
  • Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden

Aufwand, Kosten und Technik unterscheiden sich je nach Zweck deutlich. Ein erfahrenes Gegenüber kann aus dem Zweck schon viel ableiten: Umfang, Funktionen, was Sie selbst beisteuern müssen – und ungefähr, was es kosten wird.

Wollen Sie die Website nach dem Erstellen selbst bearbeiten können?

Manche Menschen wollen nur, dass die Website existiert und funktioniert. Andere möchten Texte, Bilder und Termine selbst ändern. Beides ist in Ordnung, aber sagen Sie es gleich zu Beginn. Dann kann Ihr Gegenüber die Website so bauen, dass Sie damit zurechtkommen, und Ihnen zeigen, wie es geht.

Wer kümmert sich nach dem Start um Updates, Sicherungen und Sicherheit?

Jede Website kostet im Betrieb Zeit, Geld oder beides. Bei einem Baukasten erledigt der Anbieter die Technik. Bei einem selbst gehosteten System wie WordPress muss sich jemand um Updates und Sicherungen kümmern – Sie selbst oder jemand, den Sie dafür bezahlen. Fragen Sie: Was ist zu tun, wie oft, und was kostet es, wenn ich es abgebe?

Wem gehören Domain, Hosting und Zugänge?

Bestehen Sie darauf, dass Domain und Hosting auf Ihren Namen laufen und Sie alle Zugänge erhalten. Der Grund: Wer die Domain kontrolliert, kontrolliert die Website – und Ihre E-Mail-Adressen. Fragen Sie auch, was mit Website und Domain passiert, wenn Sie die Zusammenarbeit beenden. Bei Mietmodellen mit monatlicher Gebühr ist die Antwort manchmal: Die Website gehört gar nicht Ihnen.

Lassen Sie sich außerdem keine teure Premium-Domain aufschwatzen (manche kosten ein Vermögen). Welche Vorteile die eigene Domain hat, steht in 11 klare Vorteile der eigenen Domain im Internet.

Mit welchem System wird die Website gebaut, und wer kann später sonst daran arbeiten?

Wenn es irgendwann ein Problem gibt oder Sie den Anbieter wechseln wollen: Wer kann dann weiterarbeiten? Bei einem kleinen Baukasten oder einem agentureigenen System ist das oft nur der Anbieter selbst. WordPress läuft laut W3Techs auf rund 40 % aller Websites (Stand Oktober 2026). Entsprechend viele Menschen kennen sich damit aus, und Sie sind nicht an die Person gebunden, die Ihre Website gebaut hat. Das ist einer der Gründe, warum ich mit WordPress arbeite.

Was kostet die Erstellung, und was kostet die Website pro Jahr im Betrieb?

Lassen Sie sich beides nennen, schriftlich: einen Festpreis für die Erstellung und eine Aufstellung der laufenden Kosten pro Jahr (siehe oben). Und klären Sie, was eine spätere Änderung kostet.

Wie lange dauert es, und was müssen Sie selbst liefern?

Vereinbaren Sie einen Zeitplan, der für beide Seiten klar ist, und nennen Sie Ihren Wunschtermin mit Grund („zur Eröffnung am …“). Klären Sie, wer Texte, Logo und Bilder liefert und bis wann – daran hängt der Zeitplan meist mehr als an der Arbeit des Anbieters.

Welchen Umfang soll Ihre Website haben, und welche Funktionen braucht sie?

Für eine Visitenkarte im Netz reichen oft eine Startseite, eine Seite zu Ihrem Angebot, eine Kontaktseite und die Rechtstexte. Fragen Sie nach jeder Funktion, die Sie brauchen: Kontaktformular, Bildergalerie, Veranstaltungskalender, Newsletter, Online-Terminbuchung (dazu mein Artikel So finden Sie das beste Online-Buchungssystem für Ihre Website)? Was es schon fertig gibt, ist günstig; was eigens entwickelt werden muss, nicht. Welche Funktionen ich für unverzichtbar halte, steht in 21 unverzichtbare Funktionen einer modernen Website.

Wird die Website auch auf dem Smartphone gut funktionieren?

Das Stichwort ist Responsive Webdesign. Jeder moderne Baukasten und jedes aktuelle Theme kann das grundsätzlich. Fragen Sie trotzdem nach und lassen Sie sich eine Referenz auf dem eigenen Handy zeigen: Lassen sich Menü, Telefonnummer und Formular dort bequem bedienen?

Wer erstellt Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Hinweis?

Rechtstexte sind Pflicht, und sie müssen zu dem passen, was auf Ihrer Website tatsächlich läuft: Formulare, eingebettete Videos und Karten, Statistik. Fragen Sie, wer die Texte erstellt, und ob eingebundene Dienste erst nach Ihrer Zustimmung geladen werden. Einen Überblick gibt mein Artikel Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Banner: Was Ihre Website in Österreich und Deutschland braucht.

Muss die Website barrierefrei sein?

Wenn Sie über die Website Verträge mit Verbraucherinnen und Verbrauchern abschließen – etwa in einem Online-Shop –, kann seit dem 28. Juni 2025 Barrierefreiheit vorgeschrieben sein: in Deutschland nach dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG), in Österreich nach dem Barrierefreiheitsgesetz (BaFG). Ausgenommen sind Kleinstunternehmen, die Dienstleistungen anbieten, also Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens 2 Millionen Euro Jahresumsatz oder Bilanzsumme. Ob das auf Sie zutrifft, klären Sie im Zweifel mit Ihrer Interessenvertretung; Ihr Anbieter sollte die Frage aber kennen und erklären können, wie er Barrierefreiheit umsetzt.

Wie ist die Website gegen Angriffe geschützt?

Fragen Sie ruhig direkt: „Was passiert, wenn jemand versucht, das Passwort für meine Website zu erraten?“ Die Antwort sollte sofort kommen und konkret sein – etwa eine Begrenzung der Anmeldeversuche, eine Zwei-Faktor-Anmeldung und regelmäßige Updates. Diese Frage funktioniert, egal mit welchem System Ihre Website gebaut wird.

Wie finden Interessierte Ihre Website?

Die schönste Website nützt nichts, wenn sie niemand sieht. Für eine reine Visitenkarte reicht es oft, die Adresse überall anzugeben: auf Visitenkarten, im Briefkopf, in Verzeichnissen. Meist möchte man aber auch über Google gefunden werden. Fragen Sie, was dafür schon beim Erstellen getan wird. Einen guten, kostenlosen Einstieg in das Thema bietet Googles eigener Startleitfaden zur Suchmaschinenoptimierung.

Wann wird die Website ihren Zweck erfüllen?

Besprechen Sie auch, wie lange es dauern wird, bis die Website die gewünschten Anfragen, Buchungen oder Verkäufe bringt. Seien Sie vorsichtig, wenn Ihnen jemand schnelle Erfolge verspricht. Ohne bezahlte Werbung sollten Sie eher mit einigen Monaten rechnen.

Download: Checkliste für Beratungsgespräch zum Erstellen-Lassen einer Website

Alle Fragen aus diesem Artikel gibt es als Checkliste zum Ausdrucken, mit Platz für Ihre Notizen – praktisch, wenn Sie mit mehreren Anbietern sprechen und hinterher vergleichen wollen.

Hier geht es zum Download: Checkliste für Beratungsgespräch zum Website-Erstellen-Lassen (PDF). Der Download ist kostenlos, und Sie brauchen dafür auch keine E-Mail-Adresse anzugeben.

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Weitere Informationen zu Websites (und deren Erstellung)

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute für Ihr Website-Projekt. Und falls Sie jetzt doch Lust bekommen haben, Ihre Website selbst zu erstellen: Von meiner Empfehlung für Webhosting bis zu meiner Komplettanleitung für das Erstellen einer WordPress-Website finden Sie hier auf WebsiteBerater.com bestimmt etwas für Sie.